03. April 2026
DEN RICHTIGEN FLEX FÜR DEINEN SCHLÄGER FINDEN
Der Flex-Wert eines Schlägers gibt an, wie viel Kraft nötig ist, um den Schaft um einen Zoll durchzubiegen — er beeinflusst damit direkt, wie sich dein Schuss anfühlt und wie viel Energie er speichert.
Eine bewährte Orientierung ist das Körpergewicht: Als Richtwert gilt Körpergewicht in kg × 0,5 bis 0,6 als Flex-Zahl. Ein Spieler mit 70 kg liegt damit grob im Bereich 35–42 Flex. Wichtiger als reine Körpergröße ist dabei das Gewicht, da es direkten Einfluss darauf hat, wie viel Kraft du aufbringen kannst, um den Schaft zu laden.
Einsteiger fahren in der Regel besser mit einem weicheren Flex: Der Schaft lädt leichter, verzeiht Fehler in der Technik und macht den Schuss zugänglicher. Ein zu harter Flex ist einer der häufigsten Fehler bei Anfängern — der Schaft lädt dann nicht richtig durch, was am Ende zu weniger statt mehr Schusskraft führt.
Auch dein Spielstil spielt eine Rolle: Für schnelle Handgelenkschüsse eignet sich ein weicherer Flex, weil er schneller lädt. Für kraftvolle Schlagschüsse aus der Distanz ist ein härterer Flex im Vorteil, da er mehr Energie speichert. Wenn du deinen Schläger kürzt, wird er automatisch härter — als Faustregel erhöht jeder gekürzte Zoll (2,5 cm) den Flex um etwa 5 Punkte.
